
Goldene Regel Nr. 1:
Um mit einem Tier kommunizieren zu können müssen Sie erst lernen zuzuhören.
"Kann ich doch!", sagen Sie. Ich gebe Ihnen ein kleines Beispiel: Sie machen Urlaub in einem fremden Land. Sie möchten gerne die Sprache und die Sitten der Menschen kennen lernen. Was machen Sie? Es gibt keine ausreichenden Bücher oder Informationsblätter dazu. Sie haben nur die Möglichkeit direkt von den Menschen vor Ort zu lernen. Sie beginnen die Menschen genauer zu beobachten, deren Gesten und Handlungen wahrzunehmen und sie horchen tief in die Sprache und achten auf die besondere Betonung von Worten.
Das meine ich mit zuhören können! In der Tierkommunikation richten wir unsere Konzentration auf das nicht gesagte: Auf die Gedanken. Es ist ihnen bestimmt schon passiert, das sie genau wussten, was ihr gegenüber gerade gedacht hat. Dieses geschieht, wenn wir uns in unser Gegenüber hinein versetzen und unsere Gedanken in dem Moment außen vor lassen.
Um zuhören zu können müssen wir erst lernen unsere eigenen Gedanken nicht zu beachten.
„Können Sie geistig nicht umschalten? Dann konzentrieren Sie sich einfach zu 100% auf das was Sie jetzt tun.“
2.1. Atembalance durch Bewusstseinsübungen:
Einatmen und die Zunge dabei an den Obergaumen legen. Denken Sie an „inneren Frieden“ oder „Balance“. Atmen Sie deutlich aus und lösen Sie dabei die Zunge. Versuchen Sie es am Anfang mit 5 Atemzügen bis Sie mind. fünf Minuten lang entspannt stehen oder sitzen können. Denken sie sich frei!
2.2. Seifenblase zerplatzen lassen
Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass in ihrer rechten Hand eine kleine Seifenblase liegt. Nun senden Sie alle Gedanken und Sorgen die Sie bedrücken und vom Alltag ablenken durch den Arm in diese Seifenblase. Lassen Sie die Blase immer dicker und dicker werden. Schicken Sie alle Verspannungen, Sorgen, Gedanken, Wut und Trauer hinein.
Welche Farbe hat die Seifenblase jetzt?
Wenn Sie das Gefühl haben, das alles in der Seifenblase ist, lassen Sie es in der Luft zerplatzen. Streichen Sie die Hände ab, so als wenn Sie die letzten Seifenreste entfernen möchten.
Nun stellen Sie sich den schönsten Moment in Ihrem Leben vor. Spüren Sie die Freude und Wärme nochmal nach, die Sie in diesem Moment mit Glück und Liebe erfüllte. Oder denken Sie an einen Menschen der Sie liebt. Versetzten Sie sich in seine Gedanken und schauen mit dessen Augen auf sich selbst. Fühlen Sie die Liebe und Begeisterung die diese Person für Sie hegt.
Baden Sie in dieser Liebe, die nur auf Sie selbst gerichtet ist.
Lassen Sie sich Zeit beim Üben!
2.3. Die Vogelperspektive NEU!
Üben Sie den "Blick fürs Ganze"! Stellen Sie sich vor sie sind ein Vogel und können fliegen. Gehen sie auf eine Reise. Lösen sie sich von ihrem hier und jetzt. Besuchen sie andere Orte und Länder. Wenn sie wieder zu sich zurück fliegen, bleiben sie einen Moment über sich selber in der Luft. Betrachten sie sich selber aus der Vogelperspektive. Sehen sie sich als ein Teil des Ganzen. Bekommen Sie den weiten und weichen Blick. Sorgen und Probleme werden plötzlich klein und vielleicht sogar unwichtig. Wir Menschen gehen oft zu schnell in ein Detail und verharren dort. Wir bekommen den kurzen starren Blick und verkrampfen uns.
Also üben Sie den "lösenden Blick fürs Ganze"! Schweben Sie über sich und ihrer Welt!
>> Tierkommunikation Step-by-Step, 1.Einleitung
>> Tierkommunikation Step-by-Step, 3. Übungen zur Tierkommunikation