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Flüstern Pferdeflüsterer?

Gibt es einen Unterschied zwischen der Telepathischen Tierkommunikation und der Methode von Monty Roberts?

Er ist der ernannte Pferdeflüsterer, obwohl er ja eigentlich nicht mit den Pferden flüstert, sondern eine speziell ausgefeilte Körpersprache zwischen Mensch und Pferd entwickelt hat.

Seine erfolgreichste Schülerin Andrea Kutsch hat sogar eine eigene Privat-Akademie in Bad Saarow bei Berlin errichtet. Dort kann man die Sprache der Pferde als Pferdekommunikationswissenschaft studieren. Zusammen mit Monty Roberts und verhaltensbiologischen Studien hat sie eine non-verbale Pferdesprache entwickelt. Sie besteht aus 177 Gesten, die man deuten kann und zusätzlich mit der Signalwirkung  der eigenen Körpersprache kombiniert. Mit dieser erfolgreichen Methode des Pferdeflüsterns kann jeder die Pferdesprache erlernen.

Aber wie ist das nun mit der Telepathischen Kommunikation. Der Unterschied lässt sich am Besten erkennen, wenn man sie gegenüber stellt.  Monty Roberts “ Join-Up-Methode“ beruht darauf, dass der Mensch sich erst dem Tier gegenüber behaupten muss. Der Mensch muss zunächst einmal der Chef sein. Er sieht das Pferd mit den Augen eines Pferdes.

Bei der Tierkommunikation steht nicht die Rangfolge zwischen Tier und Mensch im Vordergrund. Eine neutrale wertfreie Basis muss geschaffen werden. Unter Druck baut sich kein freies Gespräch auf. Das Tier soll Vertrauen zum Menschen aufbauen  und wissen, das es ohne Strafen alles sagen kann, was es sagen möchte. Hier wird mit Ohren und Augen wahrgenommen.

In einem Punkt stimmen beide überein: Die Pferde sind sehr soziale Tiere und ziehen die Gesellschaft dem  Alleinsein vor.

Die Methode von Monty Roberts ist hervorragend für verängstigte Problempferde und Menschen die schnell zum Ziel kommen wollen. Gerade in der heutigen Zeit ist der Leistungsdruck für Mensch und Tier extrem hoch.

Die Telepathische Tierkommunikation ist keine Trainingsmethode, sondern ein Mittel heraus zu finden, was ein Tier denkt. Wie es seine Umwelt wahr nimmt und was es vielleicht gerne ändern möchte.

Am Ende kann man sagen, keiner flüstert, sondern beide Methoden beschäftigen sich intensiv mit dem Verhalten der Tiere. Einmal per Körpersprache, andermal per Gedankenübertragung.

Ich selber fände es gut, wenn beide Methoden mehr zusammen arbeiten würden. Im Laufe der Jahre habe ich viele Tipps und Tricks von Monty Roberts abgeschaut und in meine Tierkommunikation mit eingebaut. Besonders bei verschlossenen Tieren, die sich nicht mit den Menschen auseinandersetzten wollen, hilft die Join-Up-Methode sie zu Gespräch zu öffnen.  Weiterhin habe ich sehr gute Erfolge mit der Tellington-Methode gemacht. Viele Tiere genießen es, wenn man den Tellington-Touch anwendet.  Hier wird mit dem Fühlen und Sehen gearbeitet. Aber wir Menschen sollten uns nicht auf bestimmte Methoden festlegen.

Das Wichtigste in der Arbeit mit Tieren und Menschen ist, sie dort abzuholen wo sie stehen. Und dafür gibt es keine festen Methoden, weil wir es mit den unterschiedlichsten Charakteren und Problemen zu tun haben. Es ist wichtig mit allen Sinnen zu arbeiten! Und das ist auch, was ich an dieser Arbeit so Liebe: man hört nie auf zu lernen- zu flüstern- oder besser gesagt: zu sehen,  zu riechen, zu schmecken, zu fühlen und zu hören.

Weiterführende Links:

Andrea Kutsch Akademie für Pferdekommunikationswissenschaft
>> http://www.andreakutschakademie.com/

Monty Roberts, Pferdeflüsterer
>> http://www.montyroberts.de/

Linda Tellington-Jones

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>> http://www.lindatellington-jones.com/