anima4animals - Eine Seele für Tiere!


4. Mit Tieren reden


Die Tierkommunikation unterliegt genau den gleichen Regeln für Gespräche und Gesten wie unter uns Menschen. Gegenseitiger Respekt, Vertrauen und Höflichkeit untermauern ein gutes und ehrliches Gespräch. Wer sich nicht daran hält, wird auch bei den Tieren kein offenes Ohr finden.


Wichtig ist, wenn sie nun folgende Schritte durchführen wollen, dass sie die Übungsabschnitte 1-3 gut geübt haben. Ansonsten ist Frustration vorprogrammiert.
Ich gebe ihnen hier eine kurze Zusammenfassung der Schrittfolge und werde ihnen in meinem neuen e-Book, was zum Sommer erscheint genauer darauf eingehen und Problemlösungen anbieten.


! Tipp: Legen sie sich einen Stift und ein leeres Blatt Papier beiseite.

1. Begeben sie sich mit dem Tier alleine an einen ruhigen Platz, wo sich das Tier wohl fühlt und sich frei bewegen kann. Körpersprache und Gestik der Tiere unterstreichen das Gespräch.


2. Finden sie ihre innere Ruhe und genießen sie diesen Moment. Machen sie sich von allen Gedanken frei und öffnen sich für das was kommen mag.


3. Fokussieren sie mit freundlichen Gedanken das Tier an. Begrüßen sie es im Gedanken oder reden sie leise mit ihm. Aber üben sie bitte keinen Druck aus!

Sie können auch die Augen schließen, um sich besser konzentrieren zu können. Oder das Tier anfassen, wenn dieses es anbietet. Aber erzwingen sie bitte nichts- dann macht ein Tier sofort zu und es passiert gar nichts mehr.

4. Erlauben sie dem Tier in ihr Herz zu schauen. Seien sie ehrlich und gestehen sie ihre Stärken und Schwächen ein. Keiner ist Perfekt und das ist auch gut so.


5. Nun können sie Fragen stellen. Stellen sie ihre Wünsche, Fragen oder Bilder in den Raum und erwarten keine Antwort. Sonst sind sie nicht objektiv und suchen ihre Antworten selber.


6. Lassen sie nun alles ungefiltert an sich herankommen. Es können Bilder, Geschichten, Worte, Sätze oder nur Gefühle sein. Versuchen sie diese nicht gleich zu beurteilen oder zu verurteilen. Am besten schreiben sie alles auf was kommt. Wenn sie etwas nicht verstehen fragen sie beim Tier nach. Oft erinnern diese Gespräche an Detektivarbeit. Wer die richtigen Fragen stellt bekommt die besseren Antworten.
Es kann sein, das Fragen offen bleiben oder Bilder und Worte zusammenhangslos erscheinen. Dann schreiben sie es auf oder merken es sich. Irgendwann passen diese wie ein Puzzelteil zum Ganzen.


7. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn Tiere alles gesagt haben, dann lassen sie sich das auch anmerken. Deshalb ist es gut, wenn sich ein Tier frei bewegen kann. Die Körpersprache oder Gestik wird deutlicher. Beenden sie immer ein Gespräch freundlich, bedanken sich und fragen nochmal nach, ob alles gesagt worden ist oder noch ein Anliegen nicht angesprochen wurde.


8. Machen sie sich klar, dass sie Informationen bekommen, die nicht für jeden gedacht sind. Erst recht nicht für dritte!!! Tiergespräche sind genauso Intim wie bei den Menschen. Sie sind eine Vertrauensperson und so soll es bleiben. Wenn sie sich nicht sicher sind ob sie eine Information weiter geben sollen, weil es vielleicht zu anmaßend ist für den beteiligten Menschen, dann fragen sie das Tier. Die kennen ihre Menschen und wissen ganz genau was man ihnen zumuten kann. Ansonsten bleibt es zwischen ihnen und dem Tier.


Viel Spaß beim Schnacken oder Klönen, wie wir Norddeutschen sagen.